Geistlicher Impuls für den 25.02.2024: „Menschenrechte“

Hören Sie den geistlichen Impuls von Pfarrer Andreas Mann:

 

Bildquelle: https://www.vemission.org/informieren/menschenrechtsaktion-2024

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Wir haben gewählt!

Auf dem Titelblatt des aktuellen Gemeindegruss ist es schon zu sehen: das frisch gewählte Presbyterium für die nächsten vier Jahre. Wir freuen uns und gratulieren allen Gewählten ganz herzlich. Zugleich bedanken wir uns auch bei den anderen Kandidat:innen, bei denen es dieses Mal nicht gereicht hat für ihre Bereitschaft , das Amt mit Leben zu füllen.

Alle vier Jahre wählen die Gemeinden in der Ev. Kirche im Rheinland ein neues Presbyterium; vorausgesetzt, es gibt genug Menschen, die sich für ihre Kirche engagieren wollen. Das war zum Glück in unserer Gemeinde noch nie ein Problem. So durften wir uns zwischen 15 Menschen entscheiden für die zwölf zur Verfügung stehenden Ämter. 349 Menschen haben ihre Stimme abgegeben, entweder digital oder per Briefwahl im Vorfeld und an der Urne am Tag der Wahl.

Gewählt wurden:
Gerald Albrecht,
Tobias Almesberger,
Jesse Dibu,
Alicia Domnik,
Dieter Duchale,
René Faßbender,
Heike Fligge,
Tim Hoffmann,
Morticia Maas,
Eva Obermann,
Manuela Schiffhauer und
Sara Schlüter.
Ergänzt wird das Presbyterium durch Christiane Bednorz und Melanie Roggenbauer als Presbyterinnen aus den Reihen unserer Mitarbeiterinnen.
Pfarrerin Röser und ich sind sogenannte geborene Mitglieder; als Inhaber/in der Pfarrstellen gehören wir automatisch dazu. Im April wird das neue Presbyterium dann noch eine Jugendpresbyter:in bestimmen.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die zum guten Ausgang unserer Wahl beigetragen haben:
Frau Schoch und Frau Neukäter in unserer Verwaltung in Dinslaken, dem Team rund um Doris Duchale für die gute Versorgung im Kirchencafé, Michael Mindt für den Fahrdienst, den zahlreichen Mitgliedern im Wahlausschuss, Melanie und Stephanie Roggenbauer für die Vorbereitung der Räume und die Nachbereitung, und natürlich Ihnen und Euch, die die Stimme abgegeben haben für einen oder mehrere unserer Kandidierenden.

Am 17. März um 10 Uhr in der ev. Kirche Aldenrade wollen wir uns im Gottesdienst von den Presbyter:innen verabschieden, die nicht mehr zur Wahl standen, und wir werden das neue Presbyterium ins amt einführen und für die nächsten Jahre um Gottes Segen bitten. Wir laden Euch und Sie dazu ganz herzlich ein.

Andreas Mann,
Vorsitzender des Presbyteriums

Neu ab Januar 2024 – Mädchen und Jungen Gruppen in unserem Jugendhaus

Ab Januar 2024 finden bei uns gleich 2 neue Gruppen für Mädchen und Jungen statt.

Die eine Gruppe ist für Mädels und Jungs im Alter von 8 bis 12 Jahren und findet immer mittwochs von 15.00 bis 16:30 Uhr statt. Der erste Termin ist der 17.01.2024.

Hier findet ihr weitere Informationen zu dieser Gruppe.

 

Die andere Gruppe ist für Mädels im Alter von 12 bis 14 Jahren und findet immer montags von 16.00 bis 17:30 Uhr statt. Der erste Termin ist der 15.01.2024

Hier findet ihr weitere Informationen zu dieser Gruppe.

Falls Ihr noch Fragen habt oder euch anmelden wollt, kontaktiert unsere Jugendleiterin Nina gerne per Mail: nina.bischof@ekir.de

Wir freuen uns auf Euch!

 

Foto: Freepik

Jugendferienfreizeit in Peschici vom 18.07.2024 – 01.08.2024

Das Reiseziel befindet sich in der süditalienischen Region Apulien, etwas genauer gesagt an der Nordostspitze der Gargano-Halbinsel, welche auch als der Sporn des Stiefels bezeichnet wird. Das malerische Städtchen Peschici befindet sich auf einem etwa 100 m hohen Kalkfelsen direkt am adriatischen Meer. Es ist ein typisches Dörfchen mit wunderschöner verwinkelter Altstadt. In den zahlreichen gepflasterten Seitengassen mit Innenhöfen und Terrassen mit Blick zum Meer finden sich etliche Ladengeschäfte, Boutiquen, Eisdielen und Restaurants.

Unser Campingplatz, der “Parco degli Ulivi”, ist ein alter Olivenhain am Fuße des Dorfes. Auf dem Platz befinden sich ein Supermarkt, ein Restaurant, ein Pool, sowie Sportplätze für Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Tennis, Tischtennis, Kicker und vieles mehr. Vom Campingplatz aus sind es zudem nur wenige Schritte zum eigenen Strandabschnitt von wo aus man die wunderschöne “Baia di Peschici” und den Hafen erkunden kann.

Wir wohnen in großen Steilwandzelten aus Stoff, welche unter den schattenspendenden Pinien und Olivenbäumen aufgestellt werden. Geschlafen wird darin auf den zur Verfügung gestellten Feldbetten. Jungs und Mädchen werden bei der Belegung (vier Personen pro Zelt) getrennt. Die zahlreichen Angebote wie Strand, Meer, Pool, Spiel, Sport, Ausflüge, Aktionen, Basteln, Gemeinschaft, Tanzen, Singen, Abenteuer und vieles mehr lassen keine Wünsche offen und bieten beste Chancen für einen unvergesslichen Urlaub.

Teilnehmen können Personen im Alter von 13 – 17 Jahren

Der Preis für diese Ferienfreizeit beträgt 550,- Euro

Weitere Informationen und einen Anmeldebogen erhaltet ihr bei unserer Jugendleiterin Nina Bischof.

 

Foto: D. auf Pixabay

 

Bekenntnis zur Vielfalt

Liebe Leser:innen,
welches Geschlecht hat Gott? Ist er eher ein Mann, oder eine Frau? Die Antwort darauf lautet: Gott hat kein Geschlecht, denn er ist keiner irdisch-menschlichen Kategorie zuzuordnen. Doch warum ist die Annahme und das Bild des bärtigen Mannes im Himmel noch immer so verbreitet?Klar ist, dass die Auslegungen der Männlichkeit Gottes im Zusammenhang mit der Rezeption der Bibel gelesen werden müssen.

In der Zeit, in der die Bibel entstanden ist, war es üblich, dass nur die Männer lesen und schreiben konnten, die allergrößte Zahl von Dokumenten, die den Kanon der Bibel beeinflussten, wurden also von Männern geschrieben. Männer hatten damals ein noch höheres Ansehen als Frauen. Dadurch spiegelt sich das Weltbild des Mannes auch in vielen Bibelgeschichten wider. Gott wird als mächtig, gnädig und richtend beschrieben, alles Eigenschaften, die in der damaligen Zeit, eher Männern zugeschrieben wurden.

Was oft vergessen wird, ist jedoch, dass Gott auch „weibliche“ Eigenschaften hat. Die Weisheit beispielsweise ist ein Merkmal, was eher der Frau zugeschrieben wurde. Auch die lebensfördernde Kraft, der Geist (auf Hebräisch ruach) wird eher als Attribut der Frau gesehen. Gott vereint somit sowohl weibliche als auch männliche menschliche Eigenschaften. Der Mensch wurde nun einmal nach Gottes Ebenbild geschaffen, sowohl Adam als auch Eva.

Es wird deutlich, dass Gott keinem Geschlecht zuzuordnen ist, er jedoch sowohl „typisch“ männliche als auch „typisch“ weibliche Eigenschaften in sich vereint. Sie sehen, dass ich das Wort „typisch“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt habe. Denn allein mit der Zuweisung zu typisch männlich, typisch weiblich stoßen wir auf Probleme. Was wäre, wenn Männer empathisch und emotional sind, oder wie wäre es, wenn Frauen durchsetzungsstark und zielstrebig sind? Sind sie dann nicht mehr männlich bzw. weiblich?

Es wird deutlich, dass wir uns von diesen Kategorien lösen müssen. Denn nicht nur auf der Ebene des Charakters stoßen wir bei der Zuweisung von männlich und weiblich an unsere Grenzen. Auch auf körperlicher Seite ist eine eindeutige Einordnung nicht immer sinnvoll. Es gibt eine ganze Menge an Menschen, die sowohl mit männlichen als auch mit weiblichen Geschlechtsteilen geboren werden, die sich also keinem der Geschlechter eindeutig zuordnen lassen (wollen). Im Namen Gottes, der uns Menschen nach seinem Bild geschaffen hat, ist das großartig, so wie alles, was er erschaffen hat, heute erschafft und morgen erschaffen wird. Unsere Aufgabe ist es, uns für seine vielfältige Schöpfung zu öffnen und unseren Horizont im Hinblick auf Geschlechterperspektiven zu erweitern.

In der Zuversicht, dass Gottes Liebe jedem gilt, sende ich Ihnen die besten Grüße.

Ihr und euer René Faßbender